Bees mit starker Leistung gegen Twisters – 71:105-Niederlage

Es hätte wohl ein Basketball-Wunder gebraucht, dennoch sind die TSV Bargteheide Bees mit ihrer Leistung im Viertelfinale des BVSH-Pokals sehr zufrieden. 71:105 (30:53) unterlag der Oberligist dem aktuell Tabellenvierten der 1. Regionalliga Nord, den BBC Rendsburg Twisters.

Die Vorzeichen in der Partie am Mittwochabend in der KGB-Halle waren klar: Die Gäste, zuletzt fünfmal hintereinander Pokalsieger, waren gigantischer Favorit. Die Bienen wollten sich zumindest achtbar schlagen. Und das gelang besser als erwartet.

Nach zwei Minuten lag Bargteheide sogar 7:3 in Führung, ehe Rendsburg einen 14:4-Lauf hinlegte und die Bees zur ersten Auszeit zwangen. Die sollte jedoch Wirkung zeigen: Dank eines couragierten Auftritts stand es nach dem Auftaktviertel 17:17.

Das zweite jedoch dominierten die Twisters – besonders aus der Distanz. Acht Dreier traf das Team von Trainer Bjarne Homfeldt, insgesamt erzielte Rendsburg in dem Viertel 36 Punkte. Das lag zum einen an der eigenen Stärke, aber auch daran, dass sich die Bees zu viele leichte Ballverluste leisteten – denn mit der Pressverteidigung der Twisters kam die Mannschaft von Spielertrainer Boris Heimann recht gut zurecht.

Trotz des deutlichen Rückstands gaben die Bees nicht auf – im Gegenteil, die Gastgeber versuchten noch einmal alles. Und angeführt vom überragenden Steffen Hönicke, der 12 seiner insgesamt 30 Punkte im dritten Viertel erzielte, gelang es Bargteheide tatsächlich, den Abschnitt für sich zu entscheiden.

In den letzten zehn Minuten verließen die Bees dann die Kräfte, Rendsburg hingegen hielt das Tempo hoch und erzielte noch einmal 34 Punkte.

Bei den Rendsburgern zeigte der Ex-Bargteheider Fabian Klevemann eine gute Leistung. An alter Wirkungsstätte gelangen dem Center, der aus der Bees-Jugend stammt, 13 Punkte.

TSV Bargteheide Bees- BBC Rendsburg Twisters 71:105 (17:17, 13:36, 24:18, 17:34)
Für Bargteheide spielten: Steffen Hönicke (30 Punkte, 6 Dreier), Tobias Schümann (14, 2 Dreier), Torben Gode (8), Boris Heimann (6), Simon Leschkowski (6), Sebastian Wichmann (4), Drazen Bogicevic (3, 1 Dreier), Jan Böh, Gregor Krönke, Jonathan Schwardt

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